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5G und Tinnitus

Sie haben es bestimmt schon gehört aus den Medien. Wir bekommen ein neues noch schnelleres Mobilfunknetz der fünften Generation, kurz 5G genannt. Der neue Standard soll bisher ungeahnte Datenmengen übertragen. Dadurch werden auch die Weichen gestellt für die Zukunft der Künstlichen Intelligenz. Denn nur mit dem 5G Datennetz können in ferner oder auch naher Zukunft die Autos zum Beispiel fahrerlos unterwegs sein. Durch den Ausbau von 5G wird die Exposition von elektromagnetischen Feldern im Hochfrequenzbereich stark erhöht, indem es zu den Frequenzen UMTS, LTE, WLAN, GSM noch hinzukommt.

 

Von den negativen Auswirkungen von elektromagnetischen Strahlungen wird in den Medien relativ wenig berichtet. Eigentlich sonderbar, denn mittlerweile ist durch Studien eindeutig belegt, dass die Strahlungen eine gesundheitliche Beeinträchtigung haben. In den Studien wird immer wieder berichtet von einem erhöhten Krebsrisiko, Zellstreß, Genschäden, neurologische Störungen und einiges mehr. 

Ich habe mich gefragt, ob die Strahlungen nicht auch Symptome wie Tinnitus hervorrufen könnten. Denkbar wäre das eigentlich schon. Denn wenn die Zellen des menschlichen Körpers gestresst werden, dann mit Sicherheit auch die Hörzellen. Der alleinige Auslöser für die Symptome wird die Strahlung mit Sicherheit nicht sein, aber ein Tropfen, der das Fass bei dem Einen oder Anderen zum überlaufen bringen könnte.

 

Ein interessanter Punkt ist, dass die Lasertherapie in meiner Praxis ebenfalls eine hochfrequente Strahlung ist. Die Patienten werden dieser infraroten- und roten Strahlung für eine begrenzte Zeit ausgesetzt. Diese kurze Behandlung sorgt für einen heilenden Reiz in den Zellen. Es ist für die Therapie von großer Bedeutung, dass es Behandlungspausen gibt, so dass sich der Körper an den veränderten Reiz anpassen kann. Würde ich den Patienten permanent bestrahlen, würde sich die heilende Wirkung negieren.

 

Vor allen Dingen braucht der Körper in der Nacht eine reizfreie Umgebung, um regenerieren zu können. Leider strahlen die Funkmasten 24 Std. am Tag, so dass eben diese Ruhephasen des Körpers nicht berücksichtigt werden. Wenn ich mir in diesem Zusammenhang überlegen würde die Nacht unter meinem Laser zu verbringen, wäre eine schlaflose Nacht wohl vorprogrammiert.

 

 

Studien elektromagnetische Strahlungen:

 

1.     https://www.hindawi.com/journals/bmri/2017/9218486/abs/

2.     https://www.biorxiv.org/content/biorxiv/early/2016/05/26/055699.full.pdf

 

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