Piepsen, Rauschen, Druck im Ohr, besonders bei Stille. Wenn sich Ihr Innenohr mit Geräuschen meldet, die Sie nicht mehr ausblenden können, braucht es eine geeignete Therapie. In meiner Praxis spezialisiere ich mich auf alternative Behandlungsmethoden, besonders bei Tinnitus und Hörsturz. 

Alternative Therapie bei Tinnitus

In fünf Schritten zu einer Besserung Ihres Gehörs

  • Messung Ihrer Hörkurve. Ich sehe die aktuelle Verfassung Ihrer Hörzellen.
  • Individueller Therapieplan.
     
  • Lasertherapie. Sie entspannen ohne Nebenwirkungen, mit dem Ziel, Ihre Hörzellen wieder in die Regeneration zu führen.

  • Ernährungstherapie und Verhaltensempfehlungen zeigen, was Sie selbst tun können.

  • Ein maßangefertigter Hörschutz verhilft Ihren Ohren zu Erholung und Regeneration der Gehörzellen.

Meine eigene Tinnitusgeschichte

Seit meinem 17. Lebensjahr bin ich selbst an Tinnitus erkrankt. Ein Knalltrauma war die Ursache. Es folgten viele Jahre schulmedizinische Behandlung. Geholfen hat mir erst die Low-Level-Lasertherapie nach Dr. Wilden. Mein Gehör besserte sich bis heute erheblich, auf meiner persönlichen Skala von Stufe 10 auf Stufe 3. Zeitweilig ist mein Tinnitus sogar ganz verschwunden.

 

Diese Erfolge möchte ich an meine Patienten weitergeben. Mein Wunsch ist, dass der von meinen Patienten oft gehörte Satz: »damit müssen Sie jetzt leben« für Sie keine Relevanz hat. Lesen Sie mehr zu meiner persönlichen Tinnitusgeschichte.

Was genau ist ein Tinnitus?

Der Begriff Tinnitus bezeichnet ein Symptom, bei dem der Betroffene Ohrgeräusche hat, für die es keine äußere Quelle gibt. Die Töne sind von anderen Menschen nicht wahrnehmbar. 

 

Oft hochfrequentierter Tinnitus

Die Ohrgeräusche können sehr unterschiedlich sein. Meistens haben die Patienten einen hochfrequenten Tinnitus. Im der Hörmessung (Audiogramm) zeigt sich eine Senkung der Hörkurve ab 6.000 khz.

 

Hörverlust

Tinnitus wird häufig ohne Hörverlust benannt. Das kann ich nicht bestätigen. Meine Erfahrung zeigt, dass die Hörmessung in diesen Fällen lediglich bis 8.000 khz erstellt wird. Gibt es keine Absenkung und klagt der Patient trotzdem über Ohrgeräusche ist die Diagnose häufig Tinnitus ohne Hörverlust.

 

Hörtest ab 12.000 khz

Deshalb erstelle ich in meiner Praxis immer einen Hörtest bis mindestens 12.000 khz und stelle dadurch sicher, einen höher frequenten Tinnitus meiner Patienten zu identifizieren. 

Ist Tinnitus gleich Tinnitus?

Nein, es gibt sehr unterschiedlich starke Ausprägungen von Ohrgeräuschen. Tinnitus ist eben nicht gleich Tinnitus!

 

Leichtes Säuseln bis Staubsauger-Lautstärke

Manche Menschen haben ein leichtes Säuseln im Ohr und können häufig sehr gut mit den Geräuschen leben. Bei einigen Menschen jedoch ist der Tinnitus so laut wie ein Staubsauger und die Akzeptanz ist dementsprechend gering. Die Stärke der Ohrgeräusche lässt sich über das Audiogramm (Messung der Hörkurve) sehr gut differenzieren. Je höher die Absenkung der Hörkurve, desto stärker ist auch der Tinnitus!

Wichtig: Ruhe für die Ohren

Ein Tinnitus, ob laut oder leise, ist immer ein klares Zeichen von einer Innenohrüberforderung. Deshalb sollten sich alle Betroffenen vor weiterem Lärm schützen! Die Ruhe liegt nicht nur auf der rein psychischen Ebene, sondern wirklich in der Ruhe für die Ohren. Ein individuell angefertigter Hörschutz ist eine gute Wahl.

Ist chronischer Tinnitus behandelbar?

Ab 6 Monaten gilt ein Tinnitus als chronisch. Die Schulmedizin ist ab jetzt der Meinung, das Gehirn übernähme die Kompensation und erzeugt den chronischen Tinnitus-Ton. Die konventionelle Medizin ist der Ansicht, das Innenohr ist nicht mehr am Tinnitus beteiligt und deshalb auch nicht mehr behandelbar. Der Patient fühlt sich an dieser Stelle oft alleingelassen und hilflos.

Erfahrung zeigt: Auch langjähriger Tinnitus ist behandelbar.

Ich bin überzeugt, dass das Innenohr die Ursache für den chronischen Tinnitus bleibt. In meiner Tinnitus-Therapie steht das Innenohr deshalb im Zentrum meiner Therapie. Ein Ton entsteht im Innenohr und bleibt auch dort. Zur Veranschaulichung eine Beispiel: Wie soll das Gehirn den Tinnitus-Ton übernehmen? Das würde bedeuten, dass mangelnde Sehkraft zu auftretenden Lichtreflexen im Gehirn führt. Rein medizinisch betrachtet gibt es solche Sensationen bei Sinneszellen nicht, nur beim Ohr wird diese These aufgestellt. 

  

Meine Erfahrungen zeigen mir, dass auch nach Jahren des chronischen Tinnitus bei einer Behandlung des Innenohres die Geräusche verbessert werden können. Die Low-Level-Laserherapie setzt an, die Hörzellen zu regenerieren, zu schonen und aktiv die Zellarbeit für eine Gesundung zu unterstützen.

Behandlungsintervalle Lasertherapie bei Tinnitus

Ein akuter Tinnitus ist gut mit hochdosiertem Laserlicht zu behandeln. Grundsätzlich gilt: Je akuter das Stadium, desto dichter aufeinander folgen die Behandlungstermine. Eventuell sogar täglich für 2 Wochen mit bis zu 10 Sitzungen. 

Bestehen die Ohrgeräusche weiter, wird eine Pause eingelegt. In dieser Zeit wirkt der Laser nach und es kommt zu Verbesserungen. Bei leichten Beeinträchtigungen kann es sein, dass der Tinnitus bereits nach einigen Sitzungen verschwunden ist. 

 

Bei einem chronischen Tinnitus, ab einer 3-monatigen Beschwerdezeit, empfiehlt sich ein Behandlungsintervall von wöchentlich 2 Sitzungen 5 Wochen lang . Es folgt eine Pause von 2 Monaten, danach erneut 5 Sitzungen und eine Ruhezeit. 

 

Messung der Hörkurve

Entscheidend für die Bestimmung der Behandlungsdauer und Häufigkeit ist der Ausgangsbefund der Hörkurve (Audiometrie). Zu Beginn einer Behandlung messe ich Ihre Hörkurve und kann im Anschluss sagen, wie lange Ihre Therapie in der Regel dauern wird.